Aktuelles

April 2024 – Mosaik-Wappen der Nordwest-Zeitung auf neue Standorte verteilt

Seit 1966 befanden sich elf von Georg Schmidt-Westerstede geschaffene Glasmosaike mit Darstellung der Wappen aller Landkreise und kreisfreien Städte des Oldenburger Landes an der Fassade des Verlagsgebäudes der Oldenburger Nordwest-Zeitung. Sie symbolisierten das Verbreitungsgebiet der NWZ. 2020 hat die NWZ sie bergen und restaurieren lassen.

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Die Glasmosaik-Wappen an der Fassade der NWZ (Foto aus: Peter Springer (Hrsg.), Oldenburg – Kunst in der Stadt, S. 145, Verlag Isensee 1981).

Auf Bitten der NWZ haben wir neue geeignete Standorte für diese Kunstwerke gesucht. Es lag nahe, zunächst mit den jeweiligen kommunalen Verwaltungen Kontakt aufzunehmen. Damit waren wir äußerst erfolgreich.
Die Mosaik-Wappen der Landkreise haben in den Kreishäusern in Vechta, Cloppenburg, Wildeshausen und Brake einen neuen Platz gefunden, in Jever und Westerstede in neuen Verwaltungsgebäuden der Landkreise Friesland und Ammerland. Die Mosaik-Wappen der kreisfreien Städte Delmenhorst und Wilhelmshaven sowie das historische Wappen der Stadt Friesoythe wurden dankend in den jeweiligen Rathäusern aufgenommen, das Mosaik-Wappen der Stadt Oldenburg im neuen Verlagsgebäude der NWZ im Stadtteil Nadorst installiert.

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Die Mosaik-Wappen an den neuen Standorten in Wildeshausen und Vechta,
Westerstede Delmenhorst NWZneu
in Westerstede, in Delmenhorst und im neuen Verlagsgebäude der NWZ. (Fotos: Manfred Hylla)

Damit wurde für diese Wappen aus Glasmosaik auch eine neue Symbolik gefunden. Wie ein leuchtendes Band verbinden sie jetzt die Verwaltungen des Oldenburger Landes.

September 2023 – Relief in der Fassade der Ammerländer Versicherung

In der Fassade des Neubaus der Ammerländer Versicherung in Westerstede wurde jetzt das 1980 von Georg Schmidt-Westerstede geschaffene Relief aus Leichtmetall-Guss „Oldenburger Land und Ostfriesland“ neu installiert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Die NWZ berichtete im Ammerländer.

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Das Relief am neuen Standort in der Fassade der Ammerländer Versicherung in Westerstede, Molkereiweg 7 (Foto: Manfred Hylla).

In dem Kunstwerk sind über fünfzig Gebäude und regional typische Motive dargestellt, die den Betrachter zu einer Entdeckungsreise durch die Region einladen. Auf einer Schautafel wird zu einem Suchspiel angeregt und die Geschichte einzelner Motive erläutert.

Juni 2023 – Plastik auf dem Schlossplatz restauriert

Die Stadt Oldenburg hat in den letzten Jahren einige ihrer Kunstwerke im öffentlichen Raum gereinigt und zum Teil auch restauriert. Die 1967 von Georg Schmidt-Westerstede geschaffene Betonplastik auf dem Schlossplatz wurde im Frühjahr geborgen und mit etwas mehr Abstand von der sie überragenden kaukasischen Flügelnuss auf neue etwas höhere Fundamente gesetzt. Sie hat damit ihren leicht schwebenden Charakter wieder erlangt.

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Die Betonplastik vor und nach der Umsetzung.

Jetzt hat der Restaurator Klaus-Peter Dyroff Schadstellen im Beton beseitigt und insbesondere neue Gläser aus Dickglas (Dallglas) installiert.

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Die restaurierte Betonplastik mit den wieder eingesetzten Dall-Gläsern (Fotos: Manfred Hylla).

Unser besonderer Dank gilt Frau Dr. Sabine Isensee, Leiterin Bildende Kunst am Stadtmuseum Oldenburg, die sich sehr für dieses Projekt eingesetzt und es mit großem persönlichen Engagement über einen langen Zeitraum begleitet hat.
Die Stadt Oldenburg beabsichtigt nun noch, die Präsenz dieses Kunstwerkes durch Beleuchtung stärker hervorzuheben.

Mai 2022 – Glasmosaik „Das Oldenburger Land“ erfolgreich transferiert

1956 schuf Georg Schmidt-Westerstede sein erstes Glasmosaik für das damals neu errichtete Gebäude des Arbeitsamtes Oldenburg. Es wurde noch in traditioneller Weise ohne Fugen vor Ort ausgeführt. Dargestellt sind die Konturen des Oldenburger Landes mit typisierenden Motiven, wobei der Bezirk des Arbeitsamtes farblich hervorgehoben ist. 1993 wurde das Gebäude von der GVO Versicherung übernommen.
Anfang des Jahres haben die Restauratoren Anna und Klaus-Peter Dyroff das Kunstwerk geborgen und jetzt im neu errichteten Direktionsgebäude der GVO-Versicherung in Bad Zwischenahn installiert.

GVO
Georg Schmidt-Westerstedes erstes Glasmosaik am neuen Standort in Bad Zwischenahn, GVO-Platz 1 (Foto: Manfred Hylla).

Januar 2022 – Betonrelief beim Lappan wieder aufgestellt

Das Betonrelief von Georg Schmidt-Westerstede an der Lappan-Kreuzung ist wieder vollständig. Das 2,7 to. schwere Mauerelement mit dem Motiv „Oldenburg um 1550“, das Ende Juli 2021 bei einem Unfall in die Haaren gestürzt wurde, ist mit Hilfe eines Fahrzeugkrans wieder aufgestellt worden. Die Stadt Oldenburg berichtete darüber auf ihrer Webseite, die NWZ auf der Titelseite ihrer Gesamtausgabe und in einigen Lokalteilen.

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Impressionen von der Neuinstallation der Reliefmauer (Fotos: Manfred Hylla).

Ein Restaurator wird die Schäden vor Ort beseitigen, sobald die Witterung dies zulässt. Der von der Haftpflichtversicherung des Kfz-Halters zu tragende Schaden soll sich auf 60.000 € belaufen, ein Vielfaches von dem, was dieses Kunstwerk einmal gekostet hat.

Dezember 2021 – Relief aus Teakholz in Carolinensiel wieder installiert

20 Jahre war das Kunstwerk der Raiffeisenbank Carolinensiel wegen Umbauten eingelagert. Unser Wunsch zu seiner Beschilderung hat das Relief aus Teakholz wieder in den Fokus rücken lassen. Die Bank hat sich sofort für eine Neuinstallation entschieden und einen geeigneten Platz in der Kundenzone gefunden. Der Tischlermeister Jann König hat das Relief gereinigt, fachgerecht restauriert und montiert.

Carolinensiel
Carolinensiel 1730 – 1980, Relief aus Teakholz, 1979 (Foto: Manfred Hylla).

Es ist das einzige Relief, das Georg Schmidt-Westerstede aus Holz geschaffen hat. Er hat dazu das Ortsbild und die Landschaft prägende Motive ausgewählt und frei komponiert neu zusammengesetzt. Der Anzeiger für Harlingerland berichtete darüber.

Juli bis Oktober 2021 – Ausstellung „Licht des Südens – Künstler sehen Italien“

Das Landesmuseum präsentiert vom 17.07.2021 bis zum 24.10.2021 im Oldenburger Schloss eine Ausstellung unter dem Titel „Licht des Südens – Künstler sehen Italien“. Georg Schmidt-Westerstede ist darin mit zwei Aquarellen vertreten. Beide Werke entstanden nach einem Aufenthalt des Künstlers 1956 in Genua und Umgebung.

Gelbes Haus
Das gelbe Haus, Aquarell über Bleistift auf Bütten, 46 x 34,5 cm. Wv-Nr. 1483, 1957.


Torbogen
Grüner Torbogen, Aquarell über Bleistift auf Bütten, 47,9 x 35,9 cm. Wv-Nr. 291, 1956.

Beide Aquarelle wurden 1957 schon einmal im Schloss gezeigt, als der Oldenburger Kunstverein eine Ausstellung mit den Arbeiten der Künstler präsentierte, die im Jahr zuvor Reisestipendien des Vereins erhalten hatten. Einige dieser Werke hat der Kunstverein erworben und jeweils jährlich an seine Mitglieder verliehen. Diese hatten dann später die Möglichkeit, die zunächst geliehenen Werke käuflich zu erwerben. Über diesen Weg ist auch "Das gelbe Haus" als Leihgabe in diese Ausstellung gelangt.

Georg Schmidt Westerstedes Tochter Dörte hat im Mai 2021 Ligurien besucht und den Torbogen in Genua gefunden. Er ist Teil einer Arkade im alten Hafen (porto vecchio).

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Torbogen im alten Hafen von Genua (Fotos: Dörte Schmidt-Dickhoff / Henning Dickhoff).

August 2021 – Betonrelief beim Lappan wird nach Sturz in die Haaren wieder geborgen

Ein Autofahrer ist mit seinem Pkw an der Lappan-Kreuzung gegen eine Mauer gefahren und in die Haaren gestürzt. Fahrer und Beifahrer sind glimpflich davongekommen. Bei der „Mauer“, die mit in den Fluss gefallen ist, handelt es sich jedoch um ein Kunstwerk von Georg Schmidt-Westerstede: Das Betonrelief „Oldenburg um 1550“, welches sich auf beiden Seiten der "Mauer" befindet. Das daneben installierte Relief „Oldenburg um 1750“ blieb unbeschädigt. Die NWZ berichtete darüber auf der Titelseite und im Lokalteil.

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Die Betonreliefs beim Lappan vor und nach dem Unfall (Fotos: Manfred Hylla).

Die Stadt Oldenburg ist Eigentümerin des Kunstwerkes und hat es aus dem Wasser und dem Schlamm der Haaren bergen lassen. Nachdem Taucher es freigespült und mit einem Gurt befestigt hatten, konnte es in einem Stück gehoben werden. Die Eisenarmierung hat es zusammengehalten. Die NWZ berichtete erneut auf der Titelseite und im Lokalteil, die Stadt Oldenburg auf ihrer Webseite.

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Das geborgene Kunstwerk auf dem Lkw (Fotos: Manfred Hylla).

Das Kunstwerk weist einen senkrechten Riss auf und ist geknickt. Auf der dem Anprall gegenüber liegenden Seite ist ein Teilstück herausgebrochen. Die Stadt hatte die Betonreliefs erst Ende 2020 reinigen lassen. Wir hoffen sehr, dass eine Restaurierung möglich ist und die Haftpflichtversicherung des Verursachers den Schaden reguliert.

23. April 2021 – Zum 100. Geburtstag des Künstlers

Eine freudige Überraschung! Kristin Hunfeld, Redakteurin von Radio Bremen 2, hat uns besucht. Der Sender hat ihre Reportage an Georg Schmidt-Westerstedes 100. Geburtstag übertragen und präsentiert sie jetzt auf seiner Webseite - neben Textauszügen und Fotos seiner Werke.

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Die Wilhelmshavener Zeitung und die Wesermarsch-Zeitung berichteten ebenfalls an seinem Geburtstag über den Künstler. Die NWZ hatte in ihren anderen Ausgaben schon im März auf dieses Ereignis hingewiesen.

Januar und Februar 2021 – Glasmosaiken am Stadtmuseum Oldenburg im Rahmen der Ausstellung "Neue Konturen"

Unter dem Titel „Neue Konturen“ wird im und am Stadtmuseum Oldenburg eine vom Hidden-Art-Project iniziierte letzte Ausstellung gezeigt, bevor die Neue Galerie des Stadtmuseum abgerissen wird. Dabei präsentieren sich Georg Schmidt-Westerstedes Glasmosaiken in der Fassade des Museums in den Spiegeln, die Teil der Installation sind.

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Glasmosaiken am Stadtmuseum im Rahmen der Ausstellung "Neue Konturen" (Fotos: Manfred Hylla).

Die Glasmosaiken sind hier schon mit Messstreifen versehen, die vom Restaurator bereits in Vorbereitung auf ihre Bergung angebracht wurden.

Dezember 2020 – Kunstwerke werden beschildert

Seit einigen Monaten sind wir dabei, Georg Schmidt-Westerstedes Werke in der Öffentlichkeit zu beschildern. Unterstützt wird unser Projekt vom Oldenburger Landesverein. Interessierte Betrachter eines Kunstwerkes müssen jetzt nicht mehr rätseln, was sie vor sich haben oder aufwendig recherchieren wie der NWZ-Fotograf noch im August. Bis zum Jahresende wurden bereits fünfzig Schilder angebracht.
Die Stadt Oldenburg hat in diesem Zusammenhang auch alle in ihrem Eigentum befindlichen Betonskulpturen von Georg Schmidt-Westerstede reinigen lassen.

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Gereinigte Betonreliefs am Stautor, Schild und Motiv "Sehenswürdigkeiten der Stadt Oldenburg" (Fotos: Manfred Hylla).

Oktober 2020 – Bleiglasfenster geborgen

Das Glasfenster aus der alten Neuapostolischen Kirche wurde jetzt geborgen. Die Stiftung für Kunst und Kultur in der Stadt Westerstede sucht jetzt nach einem geeigneten neuen Standort für dieses wunderschöne Kunstwerk, von dem im Beitrag aus Februar 2019 ein Foto zu sehen ist.

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(Foto: Walter Bulmahn).

Juni 2020 – Verein Togo-Freunde Hannover recherchiert Glasmosaik in Togo

Schon oft haben wir uns die Frage gestellt, ob das 1968 von Georg Schmidt-Westerstede in Togo installierte Glasmosaik noch existiert. Eine Kontaktperson des Vereins Togo-Freunde Hannover konnte uns dies jetzt mit aktuellen Fotos bestätigen. Die NWZ hat dem Künstler aus diesem Anlass die Titelseite ihres Journals am Wochenende gewidmet.

Oktober 2019 – 50 Jahre altes Glasmosaik neu installiert

Fünfzig Jahre lang befand sich Georg Schmidt-Westerstedes Glasmosaik im Altarraum des alten Gotteshauses. Jetzt teilt die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche dieses Kunstwerk mit Westerstedes Bewohnern und seinen Besuchern.
Nach der Bergung im Februar dieses Jahres (siehe weiter unten) wurde es von den Restauratoren Anna und Klaus-Peter Dyroff aufbereitet und an der Außenfassade der neuen Kirche in der Kuhlenstraße installiert. Im Rahmen einer Feierstunde wurde das Kunstwerk eingeweiht. Die NWZ widmete diesem Ereignis eine ganze Seite im Ammerländer.

Glasmosaik Kreuz
Das Glasmosaik an der Fassade des neuen Gotteshauses der Neuapostolischen Kirche (Foto: Manfred Hylla, 2023).

Hier kann sich das Glasmosaik in seiner Lebendigkeit durch Licht und Reflexionen sehr gut entfalten. Dies wird besonders deutlich, wenn man es aus dem Ausfallwinkel der im Kreuz reflektierenden Sonnenstrahlen betrachtet. Das Kreuz besteht aus Gläsern mit Gold- und Kupferauflage.

Mai 2019 – Hamburger Schriftsteller entdeckt Werke von Georg Schmidt-Westerstede

Der renommierte Hamburger Schriftsteller Mirko Bonné hat ein vom Literaturbüro Oldenburg und der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen initiiertes Stipendium für renommierte deutschsprachige Autoren erhalten. (NWZ vom 26.09.2018) Bei seinem „Literarischen Landgang“ durchs Oldenburger Land ist Bonné auf Werke Georg Schmidt-Westerstedes gestoßen. Sein mit Gedichten und Fotos durchsetztes „poetisches Reisejournal“, in dem der Autor sich ausführlich mit dem Künstler beschäftigt, hat er in diesem Monat im Rahmen einer Lesereise in der Region vorgestellt. Unter den Titeln Landgang, der zwölfte und Landgang, der vierzehnte hat Bonné sein Reisejournal bereits auf seiner Webseite veröffentlicht. Auszüge daraus, ergänzt um weitere Fotos des Autors, zeigen wir hier.

Selbstbildnis
Mirko Bonné: Selbstbildnis mit Cäcilienbrücke, 24. April 2019.
Spiegelung in einer Zeichnung von Georg Schmidt-Westerstede im Stadtmuseum Oldenburg.

Februar bis April 2019 – Ausstellung im Stadtmuseum Oldenburg

Von 24.02.2019 bis zum 28.04.2019 zeigt das Stadtmuseum Oldenburg die Ausstellung „Standpunkte. Bilder der Stadt in der Kunst“. Georg Schmidt-Westerstede ist mit vier Werken vertreten. Drei davon sind auch im begleitenden Katalog abgebildet.

Eine ungewöhnliche Bearbeitung Oldenburgs findet sich in einem Ölgemälde von Georg Schmidt-Westerstede, in dem Sehenswürdigkeiten aus ihrer geografischen Umgebung gelöst werden und ein neu zusammengesetztes Bild der Stadt ergeben. Dieses Werk kann man sich auch als Entwurf für eines seiner vielen Glasmosaike vorstellen.

Sehenswürdigkeiten
Sehenswürdigkeiten der Stadt Oldenburg, Öl auf Sperrholz, 74,3 x 89,3 cm, Wv-Nr. 505, ca. 1972.

Aus dem Frühwerk des Künstlers werden in der Ausstellung zwei Motive aus dem Oldenburger Hafen gezeigt.

Am Stau
Am Stau, Öl auf Hartfaser, ca. 44 x 55 cm, Wv-Nr. 874, 1949.

Hafen
Oldenburger Hafen, Öl auf Holz, ca. 25,2 x 32,3 cm, Wv-Nr. 1142, 1952.

Georg Schmidt-Westerstede hat Anfang der 50er Jahre Sepiazeichnungen zu aktuellen regionalen Ereignissen gefertigt, von denen ca. 100 als "Pressezeichnungen" in der NWZ und anderen lokalen Zeitungen veröffentlicht wurden. Offensichtlich war es damals für die Zeitungen günstiger, einen Zeichner anstelle eines Photographen zu beschäftigen. Die Originale dieser Pressezeichnungen sind nicht mehr auffindbar. Eine Zweitversion seiner ersten am 22.10.1949 in den Oldenburger Nachrichten veröffentlichten Pressezeichnung existiert aber noch und befindet sich in der Ausstellung.
Amalienbrücke
Amalienbrücke im Bau, Sepiazeichnung 20 x 30,4 cm. Wv-Nr. 1093, 1949 (nicht im Katalog)

Februar 2019 – Glasmosaik aus Neuapostolischer Kirche geborgen

Als die Neuapostolische Kirche 1968 in Westerstede ein Gotteshaus errichtete, erhielt Georg Schmidt-Westerstede den Auftrag zur künstlerischen Gestaltung. Er schuf ein Glasmosaik und ein Glasfenster.

Glasfenster
Glasfenster im alten Gotteshaus der Neuapostolischen Kirche (Foto: Manfred Hylla).

Während das Glasfenster frei gestaltet ist, bildet für das Glasmosaik das Emblem der Neuapostolischen Kirche die Grundlage. Der Künstler hebt jedoch die Sonne ab vom Horizont in den Schnittpunkt des Kreuzes. Das Blau des Wassers und des Himmels füllt den gesamten Hintergrund.

Glasmosaik
Glasmosaik im alten Gotteshaus der Neuapostolischen Kirche (Foto: Manfred Hylla).

Nach fünfzig Jahren ist die Kirche zu klein geworden und die Gemeinde entschließt sich für den Bau einer neuen Kirche, in die das Glasmosaik überführt werden soll. Über die Zukunft des Glasfensters wird hier zu einem späteren Zeitpunkt zu berichten sein.
Nach Profanierung des alten Gotteshauses wurde jetzt das Glasmosaik geborgen. Die Restauratoren Anna und Klaus-Peter Dyroff haben es eine Woche lang aus der Wand gelöst und in ihr Atelier nach Sachsen verbracht. Dort werden sie es für die Neuinstallation an der Außenfassade des neuen Kirchengebäudes vorbereiten. Die NWZ berichtete darüber im Ammerländer.

Bergung des Mosaiks Sicherung des Mosaiks
Bergung des Glasmosaiks (Fotos: Manfred Hylla).

2018 – Kunst im Oldenburger Ruderverein (ORVO)

Anfang der 50er Jahre wohnte Georg Schmidt-Westerstede mit seiner jungen Familie in einem kleinen selbst gebauten Haus auf dem Gelände des Oldenburger Rudervereins. Als Vereinsmitglied konnte er in vielfältiger Weise an der Gestaltung des neuen Clubhauses des Vereins mitwirken. So sind hier seine ersten Sgraffiti entstanden.
Der Pressewart des ORVO, Herr Volker Zaehle, hat sich intensiv der Kunst im ORVO gewidmet und seine Begeisterung in einem beeindruckenden Bericht zum Ausdruck gebracht, der in den drei 2018er Ausgaben der Vereinszeitschrift "Der Achterdieker" veröffentlicht wurde. Die Zusammenarbeit mit ihm war für beide Seiten sehr erkenntnisreich. So förderte seine umfangreiche Recherche bislang unbekannte Werke des Künstlers zu Tage.

Sgraffito Fische
Georg Schmidt-Westerstedes Sgraffito „Fische“ von 1952 ziert noch heute den Tresen im Clubhaus des ORVO.
Von den ursprünglich fast 20 Sgraffiti in der Stadt Oldenburg existiert neben den Werken im ORVO nur noch eines (Foto: Volker Zaehle).

Oktober 2018 – Wer hat das Mosaik an die Wand des Wasserwerkes gesetzt?

Ein Tourist bewundert ein beeindruckendes Glasmosaik vor dem Wasserwerk im Sandkruger Forst. Seine Frage, wer das Kunstwerk geschaffen hat, kann ihm auch die Redaktion der NWZ nicht beantworten. Erst durch eine Befragung der Leser kann das Geheimnis gelüftet werden.
Dieses Beispiel bestätigt die Wichtigkeit unseres Vorhabens, für eine entsprechende Beschilderung der Werke Georg Schmidt-Westerstedes im öffentlichen Raum zu sorgen.

März 2018 – Wohnungsbaugesellschaft präsentiert Künstler

Das Kundenmagazin "Schau mal!" der Ammerländer Wohnungsbau-Gesellschaft präsentiert ein Künstlerportrait mit Abbildungen von Glasmosaiken, die Georg Schmidt-Westerstede in den 60er Jahren für dieses Unternehmen schuf. Zugvögel zieren das Titelblatt.

September 2017 - 70 Jahre BBK Oldenburg

Aus Anlass des 70-jährigen Bestehens des BBK Oldenburg wurde in der Galerie Staublau eine Gedächtnisausstellung der Gründer des BBK gezeigt. Bei einem Blick auf die Biografien der Künstler fällt Georg Schmidt-Westerstede (geb. 1921) als mit Abstand jüngstes Gründungsmitglied auf. Obwohl er zu diesem Zeitpunkt sein Studium an der Kunsthochschule Bremen noch nicht aufgenommen hatte, muss er bei seinen älteren Kollegen, die alle vor 1909 geboren sind, bereits Anerkennung erworben haben.

Blaue Blumen / Rhododendron
Das Ölgemälde „Blaue Blumen / Rhododendron“ (Wv-Nr. 1374) aus dem Bestand des Stadtmuseums, das Georg Schmidt-Westerstede
1968 für das Altenheim Kloster Blankenburg schuf, wurde in der BBK-Ausstellung gezeigt (Foto: Manfred Hylla).

Februar 2017 - Kunst am Bau überdauert den Bau - eine Brunnenskulptur zieht um

Das 40 Jahre alte Gebäude des Finanzamts Oldenburg muss auf Grund von Bauschäden abgerissen werden. Die im Zusammenhang mit der damaligen Investition des Landes Niedersachsen entstandene Brunnenskulptur von Georg Schmidt-Westerstede dagegen bleibt erhalten. Für die Bediensteten des Finanzamts wurde im Norden der Stadt ein "Interimsgebäude" in Container-Bauweise errichtet. Auch die zehn Tonnen schwere Brunnenskulptur wurde dort neu installiert. Die Platten aus Goldbronze wurden gereinigt und das Wasser sprudelt wieder. Die NWZ berichtete am 30.12.2016 und am 07.02.2017.

Wiederaufbau Brunnenskulptur
Der niedersächsische Finanzminister Peter-Jürgen Schneider, die Leiterin des Staatlichen Baumanagements Osnabrück-Emsland Cristina von Pozniak-Bierschenk und der Vorsteher des Finanzamts German Unland (v.r.n.l.) betrachten die Brunnenskulptur am neuen Standort (Foto: Torsten von Reeken).

November 2016 - Glasmosaik "Von Ostpreußen ins Oldenburger Land" neu installiert

Georg Schmidt-Westerstedes Glasmosaik "Von Ostpreußen ins Oldenburger Land" hat nun im Foyer des von der Steinhoff-Familien-Holding errichteten Hansa-Pflegezentrums in Westerstede einen hervorragenden neuen Standort gefunden. Die Restauratoren Anna und Klaus-Peter Dyroff aus Schmiedeberg (Sachsen) haben es restauriert und installiert. Finanziert wurde das Projekt aus Spenden an die Stiftung für Kunst und Kultur in der Stadt Westerstede. Es freut uns sehr, dass es erneut gelungen ist, ein Glasmosaik zu bewahren. Wir danken all denen, die dazu beigetragen haben.

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Anna und Klaus-Peter Dyroff während der Installation des Glasmosaiks (links). Empfangsbereich des Hansa-Pflegezentrums mit fertigem Mosaik (rechts).

Oktober 2016 - Ausstellung "Verborgene Schätze" in Butjadingen

In dieser Ausstellung wurde auch ein Ölgemälde Georg Schmidt-Westerstedes gezeigt. Die Wesermarsch-Zeitung berichtete. Die Pläne der Organisatoren, in der nördlichen Wesermarsch ein Kunstmuseum einzurichten, lassen uns aufhorchen. Georg Schmidt-Westerstede hat viele seiner Werke der Butjenter Küstenlandschaft gewidmet.

September 2016 - Wissenschaftliche Festschrift zum Herbartgang erschienen

Im Rahmen einer Feier wurde eine von der Eigentümerin, Frau Monika Schnetkamp, herausgegebene 186 Seiten umfassende wissenschaftliche Festschrift über den Herbartgang in Oldenburg präsentiert. NWZ und SontagsZeitung berichteten. Die Dokumentation enthält Beiträge eines Kunsthistorikers aus Düsseldorf und eines Bauforschers aus Heidelberg. Auf dem Titel: Ein Detail aus Georg Schmidt-Westerstedes Betonrelief "Merkur / Alter und neuer Handel"

Kunstführer
Titelbild der Festschrift zum Herbartgang.

Georg Schmidt-Westerstede war nicht nur für die künstlerische Gestaltung des Herbartganges verantwortlich. So kommt der Heidelberger Bauforscher Achim Wendt zu dem Schluss: "Bereits im Projektstadium hatte der Investor Georg Hanßmann Georg Schmidt-Westerstede im Kreise seiner Berater und Freunde eine besondere Rolle zugedacht. Man wird ihm maßgeblichen Einfluss auf die grundlegenden Gestaltungsvorgaben zugestehen, die dem Architektenwettbewerb zu Grunde lagen." Die Festschrift ist im Isensee-Verlag erschienen (ISBN 978-3-89995-886-7).

August 2016 - Reliefmauer am Deich in Kirchhammelwarden von Bewuchs befreit

Auf Initiative des Künstlers, Designers und Autors Eckhard Berger aus Brake wurde Georg Schmidt-Westerstedes 40 m² großes Betonrelief "Entwicklung der Schifffahrt auf der Weser" in Kirchhammelwarden von großflächigem Pflanzenbewuchs befreit. Den NWZ-Redakteur Ulrich Schlüter hat diese Aktion zu einer ausführlichen Berichterstattung über Georg Schmidt-Westerstedes Kunstwerke in Brake motiviert.

NWZ 02.07.2016,
NWZ 05.07.2016,
NWZ 25.08.2016.

Jetzt wird in Brake sogar über die Installation eines Kunstpfades nachgedacht. Hoffentlich veranlasst das auch den II. Oldenburgischen Deichband, den Farbauftrag zu entfernen, der das Relief in seiner Wirkung stark beeinträchtigt. Das Relief ist Bestandteil der Deichmauer und auch für Touristen, die über den Weserradweg nach Brake gelangen, das erste Aushängeschild der Stadt.
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Das Betonrelief im Originalzustand (links) und mit dem unerwünschten Farbauftrag (rechts).

Juli 2014 - Kunstführer für die Stadt Westerstede erschienen

Die Stiftung für Kunst und Kultur in der Stadt Westerstede hat einen 36-seitigen Kunstführer herausgegeben, in dem die Kunstwerke im öffentlichen Raum der Stadt Westerstede, darunter auch die von Georg Schmidt-Westerstede, dokumentiert sind. Hier geht's zum Kunstführer: www.skk-westerstede.de.

Februar 2014 - Erinnerung an Sgraffito in Rastede

Im Rahmen einer Serie berichtet die Ammerländer NWZ über die Oldenburger Straße in Rastede. Wir gaben ihr den Hinweis, dass sich dort an einem Geschäftsgebäude einmal eines von Georg Schmidt-Westerstedes Sgraffiti befunden hat. Daraufhin erschien ein umfangreicher Artikel.

Januar 2014 - Glasmosaik vor Untergang bewahrt

Mit Unterstützung durch die Oldenburgische Landschaft und ihren Präsidenten Thomas Kossendey, den Ammerländer Landrat Jörg Bensberg und Westerstedes Bürgermeister Klaus Groß ist es ein weiteres Mal gelungen, eines von Georg Schmidt-Westerstedes Kunstwerken vor dem Untergang zu bewahren. Das Glasmosaik "Ostpreußen - Oldenburg" aus dem Casino der Firma Fegro in Metjendorf wäre sonst im Rahmen des Abrisses der Großmarkthalle zerstört worden.
Glasmosaik vor Untergang bewahrt
Gerettetes Glasmosaik "Ostpreußen - Oldenburg" (Foto: M. Hylla)
Der Restaurator Klaus-Peter Dyroff, der bereits 2010 ein Glasmosaik Georg Schmidt-Westerstedes erfolgreich von der Landessparkasse zum Oberlandesgericht Oldenburg transferiert hatte, hat es gemeinsam mit seiner Tochter Anna im Rahmen einer aufwendigen Aktion geborgen. Das Glasmosaik war unmittelbar auf einer Betonwand aufgeklebt und konnte nur in kleinen Teilflächen aus dem Beton herausgeschnitten werden. Berichte aus der lokalen Presse:
NWZ 21.01.2014,
Hunte Report 22.01.2014,
OL-Online 30.01.2014.

Restaurator Klaus-Peter Dyroff bei der Bergung Restaurator Klaus-Peter Dyroff bei der Bergung
Der Restaurator Klaus-Peter Dyroff bei der Bergung (Foto: M. Hylla)

Oktober 2013 - Glasmosaik bleibt trotz Gebäudesanierung erhalten

Das Glasmosaik "Rostock - Güstrow - Wismar" in Oldenburgs Rostocker Str. ist nach sensibler Sanierung des Gebäudes erhalten geblieben. Die GSG hat mit diesem positiven Beispiel gezeigt, dass die Erhaltung von Kunst am Bau und erforderliche Wärmedämmungen sich nicht ausschließen. Wir danken allen Bürgern, die sich für das Glasmosaik eingesetzt haben. Die NWZ-Redakteurin Sabine Schicke hat sich im Sommer in Oldenburg umgesehen und über den Zustand einiger Kunstwerke Georg Schmidt-Westerstedes umfangreich berichtet.

Glasmosaik Rostock-Güstrow-Wismar
(Foto: privat)

März 2011 - Bislang unbekanntes Parisbild aufgetaucht

Ein bislang unbekanntes Ölgemälde von Georg Schmidt-Westerstede mit einem Pariser Motiv ist aufgetaucht. Über eine Galerie aus Oberbayern ist es zu uns gelangt. Die Galeristin hat dieses kraftvolle Gemälde in einer Galerie in England entdeckt. Wir haben es ihr gerne abgekauft und rätseln jetzt, wie es wohl nach England gekommen sein mag. Vielleicht hat es ein Angehöriger der Royal Navy aus Georg Schmidt-Westerstedes erster Ausstellung im November 1953 in der Kunsthalle Wilhelmshaven erworben. Auf dem Bild ist das noch heute existierende Restaurant "Le Consulat" in der Rue Norvins auf dem Montmartre dargestellt. Georg Schmidt-Westerstede hat den Schriftzug in die mit dickem Pinsel aufgetragene Farbe geritzt. Am Gebäude befindet sich noch immer eine rot-grün gestreifte Markise.

Le Consulat Le Consulat
(Foto links: privat, Foto rechts: nipper30)

Dezember 2010 - Glasmosaik in Augustfehn im Fokus

Bürgermeister und Schulleitung können stolz darauf sein, wie intensiv sich Lehrer und Eltern im TEAM SCHULGESTALTUNG an der Janosch-Grundschule Augustfehn engagieren. Durch seine Aktivitäten ist Georg Schmidt-Westerstedes Glasmosaik "Tierkreiszeichen" wieder stärker ins Bewusstsein gerückt. Die im Mosaik integrierte Uhr wurde wieder instand gesetzt, eine Beleuchtung wurde installiert und eine Informationsmappe wurde ausgelegt, so dass sich Schülerinnen und Schüler über den Künstler, das Kunstwerk und die zwölf Tierkreiszeichen informieren können. Die NWZ berichtete darüber am 03.12.2010 im Ammerländer.

Mosaik in Augustfehn
(Foto: privat)

Oktober 2010 - Feierliche Übergabe des Glasmosaiks im Oberlandesgericht Oldenburg

Im Rahmen einer Feierstunde wurde am 26.10.2010 das von der LzO zum OLG translozierte Glasmosaik Georg Schmidt-Westerstedes offiziell übergeben. Neben dem Präsidenten des OLG, Herrn Dr. Gerhard Kircher, und dem Vorstandvorsitzenden der LzO, Herrn Martin Grapentin, hatten auch wir die Gelegenheit zu einer kurzen Ansprache. Frau Prof. Dr. Melanie Luck-von Claparède begeisterte die zahlreichen Gäste mit einem fachlich sehr fundierten Vortrag, in dem sie das Glasmosaik ausführlich beschrieb, das Schaffen des Künstlers Georg Schmidt-Westerstede würdigte und den für die Menschen in unserer Region identitätsstiftenden Charakter seiner Kunstwerke hervorhob. In der Presse wurde ausführlich berichtet:
NWZ 27.10.2010, Hunte Report 31.10.2010, SonntagsZeitung 31.10.2010,

Mosaik OLG Oldenburg
(Foto: R. Hylla)

September 2010 - Relief aus Goldbronze im Trauzimmer des Rathauses Friesoythe

Alle Brautpaare, die sich in Friesoythe das Jawort geben, schauen dabei auch auf ein Relief aus Goldbronze von Georg Schmidt-Westerstede. Dieses Kunstwerk mit Motiven aus der Stadt Friesoythe hat Georg Schmidt-Westerstede 1981 für die dortige Filiale der Volksbank geschaffen. Da die Volksbank dieses Relief infolge Umgestaltung nicht mehr zeigen konnte, überließ sie es jetzt als Dauerleihgabe der Stadt Friesoythe, die es im Trauzimmer des Rathauses installiert hat. Die NWZ berichtete im Münsterländer.

Bronzerelief Friesoythe
Friesoythes Bürgermeister Johann Wimberg vor dem Bronzerelief, Wv-Nr. 2401. (Fotos: S. Hylla)

August 2010 - Glasmosaik Pferde am Amtsgericht Westerstede eingeweiht

Am 09.08.2010 ist das von Rodi Khalil rekonstruierte Glasmosaik "Pferde" von Georg Schmidt-Westerstede im Rahmen einer Feierstunde eingeweiht worden. Der neue Standort an der westlichen Fassade des Amtsgerichts Westerstede ist für dieses Glasmosaik ideal. Rodi Khalil ist es hervorragend gelungen, aus ca. 25.000 Bruchstücken eine Rekonstruktion herzustellen. In der lokalen Presse wurde ausführlich über dieses Ereignis berichtet:
NWZ (Ammerländer) 10.08.2010, Hunte-Report 15.08.2010, NWZ (Ammerländer) 16.08.2010, Westersteder Bürger 09.08.2010

Glasmosaik Amtsgericht Glasmosaik Amtsgericht
Das rekonstuierte Glasmosaik Pferde am Amtsgericht Westerstede. (Fotos: M. Hylla)

Juli 2010 - Glasmosaik im Oberlandesgericht Oldenburg installiert

Das Glasmosaik von Georg Schmidt-Westerstede aus der alten LzO-Zentrale am Markt hat jetzt im Oberlandesgericht Oldenburg einen würdevollen neuen Standort erhalten. Der Restaurator Klaus-Peter Dyroff aus Schmiedeberg / Sachsen, der auch schon Arbeiten am UNESCO-Weltkulturerbe Schloss Augustusburg in Brühl ausgeführt hat, hat jetzt die Neuinstallation im Foyer im ersten Obergeschoss des OLG vorgenommen.

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Das Glasmosaik bei der Restaurierung (Photo. K.P. Dyroff) und während der Montage (Foto: OLG)

Wir sind stolz darauf, dass uns die Versetzung dieses Kunstwerkes gelungen ist und danken all denen, die dieses Projekt unterstützt haben.

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Das Glasmosaik mit dem Wappen des Oldenburger Landes am neuen Standort im OLG Oldenburg (Foto: M. Hylla)

Juni 2010 - Glasmosaik "Pferde" kommt an die Fassade des Amtsgerichts Westerstede

Das vor 2 Jahren zerstörte Glasmosaik "Pferde" von Georg Schmidt-Westerstede, das von dem syrischen Künstler Rodi Khalil mit enormem Aufwand rekonstruiert wurde, wird künftig am Amtsgericht Westerstede zu sehen sein. Sowohl die Lage dieses Gebäudes an der Haupteinfahrtstraße zum Westersteder Zentrum als auch seine Klinkerfassade erschienen uns besonders geeignet. Bei der Justiz und dem Staatlichen Baumanagement fand unser Vorschlag breite Zustimmung. Rodi Khalil hat alle Teilflächen des Glasmosaiks bereits angebracht und ist jetzt mit der Feinarbeit beschäftigt. Die NWZ berichtete am 28.06.2010 im Ammerländer.

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Anbringung des Glasmosaiks "Pferde" an die Fassade des Westersteder Amtsgerichts (Fotos: M. Hylla)

Dezember 2009 - Sgraffito bei Wärmedämmmaßnahmen verschwunden

In der Stadt Oldenburg sind in den 1950er Jahren ca. 20 Sgraffiti vom "Meister der Kratzmalerei" Georg Schmidt-Westerstede entstanden (NWZ-Bericht vom 11.09.1958). Jetzt ist eines der letzten dieser Kunstwerke bei Wärmedämmmaßnahmen verschwunden: Das Sgraffito am Mehrfamilienwohnhaus in Oldenburg, Eupener Str. 39. Das Gebäude und damit auch das Sgraffito gehören der GSG, dem größten Anbieter von Wohnraum in Oldenburg. Die NWZ berichtete am 16.01.2010.

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Das verschwundene Sgraffito (Wv-Nr. 2061) Foto: Nachlass des Künstlers

Oktober 2009 - Glasmosaik "Pferde" wieder zusammen gesetzt

Rodi Khalil darf mit Recht stolz sein. Er hat Georg Schmidt-Westerstedes im Mai 2008 zerstörte Glasmosaik "Pferde" in mühevoller Arbeit wieder zusammen gesetzt. Zuletzt hat er eine Zementschicht auf die Glasmosaiksteine aufgetragen, die diese nun zusammen hält (NWZ (Ammerländer) vom 10.10.2009). Nach dem Trocknen wurde das Kunstwerk in 21 Segmente geteilt. Von 2 Teilen hat er die aufgeklebte Papierschicht abgelöst, damit wir uns einen ersten Eindruck verschaffen können. Oberfläche und Fugen müssen noch nachbehandelt werden. Im Frühjahr 2010 soll die Neuinstallation erfolgen.

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Rodi Khalil vor einem fertigen Segment des restaurierten Glasmosaiks (Fotos: M. Hylla)

September 2009 - Aus dem Dornröschenschlaf erweckt

1967 schuf Georg Schmidt-Westerstede im Rahmen des Ausbaus der Osttangente am Rande der Oldenburger Fußgängerzone ein mehrteiliges Betonrelief (Wv-Nr. 2243, 2244), das Oldenburg in historischen Darstellungen zeigt (NWZ 1967). Dieses Kunstwerk war von Strauchwerk überwuchert und nicht mehr sichtbar. Im Rahmen der Neugestaltung des Knotenpunktes am Lappan wurde es jetzt auf unsere Anregung hin wieder frei geschnitten und gereinigt. Unser Dank gilt dem Amt für Verkehr und Straßenbau der Stadt Oldenburg.

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Von Sträuchern befreites Betonrelief in Oldenburg (Foto: M. Hylla)

August 2009 - Große Fortschritte bei der Rekonstruktion des Glasmosaiks "Pferde"

Über die Hälfte der ca. 36.000 Glasstücke hat Rodi Khalil zur Rekonstruktion des Glasmosaiks "Pferde" bereits zusammen gefügt. Er klebt die Steine auf Papier, auf das er die Konturen des Kunstwerkes von einer Photographie übertragen hat. Zu sehen ist das Glasmosaik zunächst nur von der Rückseite der Mosaiksteine, an denen Reste der Zementschicht haften. (Der Westersteder Bürger berichtete).

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Aktueller Stand der Rekonstruktionen des Mosaiks "Pferde" (Fotos: M. Hylla)

Juni 2009 - Glasmosaik aus LzO geborgen - Suche nach neuem Standort

Die Gebäude der LzO am Markt in Oldenburg werden im Zusammenhang mit dem Neubauprojekt "Schlosshöfe" abgerissen. Davon ist auch das Glasmosaik von Georg Schmidt-Westerstede im Eingangsbereich Marktseite, an der rückwärtigen Fassade der Schlosswache, betroffen. Die LzO hat sich erfreulicherweise für den Erhalt dieses Kunstwerkes entschieden und es auf unsere Anregung hin jetzt vom Restaurator Klaus-Peter Dyroff aus Schmiedeberg / Sachsen bergen lassen. Der Restaurator hat u.a. auch schon Arbeiten am UNESCO-Weltkulturerbe Schloss Augustusburg ausgeführt. Er hat das Mosaik, das aus ca. 48.000 Glassteinen besteht, unter Verwendung von Spezialwerkzeugen sorgsam in ca. 100 Teile zerlegt und aus der Wand herausgeschnitten. In seinem Atelier wird er es in den nächsten Monaten auf verwindungsfesten Leichtbauplatten wieder zusammensetzen (Die Dippoldiswalder Zeigung berichtete). Die LzO hat sich freundlicherweise bereit erklärt, die Kosten zu übernehmen.
Da die LzO in ihren neuen Geschäftsräumen keine Möglichkeit sieht, das Glasmosaik mit angemessener Wirkung zu platzieren, will sie uns das Eigentum an dem Kunstwerk zurück übertragen. Wir sind derzeit auf der Suche nach einem geeigneten neuen Standort in Oldenburg und Umgebung für dieses 3,10 x 3,90 m große Glasmosaik.

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Demontage eines Glasmosaiks in der Oldenburger LzO (Fotos: M. Hylla)

Mai 2009 - Beginn der Rekonstruktion des Glasmosaiks "Pferde"

Der syrische Künstler Rodi Khalil hat mit der Rekonstruktion des im Mai 2008 zerstörten Glasmosaiks "Pferde" begonnen. Rodi Khalil lebt seit 4 Jahren in Westerstede und besitzt die für diese komplizierte Arbeit erforderliche Erfahrung. Er hat in Damaskus bereits diverse antike Mosaiken restauriert. Die Arbeit erfolgt in einem von der Ammerländer Wohnungsbau angemieteten offenen Atelier am Westersteder Marktplatz. Die NWZ berichtete am 23.05.2009.

Restauration Restauration
Rodi Khalil bei der Rekonstruktion des zerstörten Glasmosaiks. (Fotos: M. Hylla)

Oktober 2008 - Viel Lob für den Herbartgang

Auch vier Jahrzehnte nach der Entstehung überzeugt die Gestaltung des Oldenburger Herbartganges. Kunsthistoriker und Bauforscher aus Düsseldorf und Heidelberg stellten dies jetzt im Rahmen einer Expertise fest. Das Besondere am Herbartgang besteht darin, dass die Planung durch Architekten (Hans Latta und Hajo Hölscher) und Künstler (im wesentlichen Georg Schmidt-Westerstede) gemeinsam erarbeitet wurde (NWZ vom 30.10.2008).

Herbartgang
Betonrelief am Herbartgang (Foto: M. Hylla)

Juni 2008 - Keine Bäume, keine Kinder, keine Klinker, keine Kunst

Der Geschäftsführer der Ammerländer Wohnungsbau bekennt, dass der Abriss des Glasmosaiks "Pferde" eine Fehlentscheidung war (NWZ vom 5.06.2008). Eigene Recherchen decken das wahre Ausmaß der Zerstörung auf. Weitere Werke Georg Schmidt-Westerstedes fielen Energiesparmaßnahmen der Ammerländer Wohnungsbau zum Opfer: Die Sonnenuhr in Rostrup (Wv-Nr. 2251) und das 24 m² große Glasmosaik "Blumen" (Wv-Nr. 2296) in Rastede. Die NWZ berichtet am 07.06.2008. Weitere Zeitungsartikel zu diesem Thema finden sich unter der Rubrik Presse.

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Glasmosaik "Blumen" vor und nach der Gebäudesanierung. (Fotos: M. Hylla)

Mai 2008 - Ammerländer Wohnungsbau GmbH zerstört Glasmosaik

Die Ammerländer Wohnungsbau GmbH hat das 12 m² messende Glasmosaik "Pferde" aus dem Jahre 1965 von der Fassade eines Mehrfamilienhauses abreisen lassen (Wv-Nr. 2209, ca. 200 x 600 cm). Die NWZ berichtete.

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Glasmosaik "Pferde" vor und nach der Zerstörung. (Fotos: M. Hylla)

Dezember 2007 - Einweihung am Rathaus Westerstede

Am 7. Dezember wurde das Ensemble am Westersteder Rathaus mit Georg Schmidt-Westerstedes Glasmosaik "Fische-Hummer-Krabben" (Wv-Nr. 2194, ca. 260 x 260 cm) im Mittelpunkt feierlich eingeweiht. Die Lokalpresse berichtete: NWZ und Ammerländer Sonntagszeitung. Informationen zur Planung der Rathausumgestaltung, sowie weitere interessante Fotos finden sich auf den Internetseiten des Architekten Ulrich Recker und der Stadt Westerstede.

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Glasmosaik "Fische-Hummer-Krabben" (Foto: M. Hylla)

Unser aufrichtiger Dank gilt allen Personen, die dieses außergewöhnliche Projekt verwirklicht haben, insbesondere Herrn Bruno Steinhoff.

Oktober 2007 - Baustelle am Westersteder Rathaus

Das 1988 demontierte Glasmosaik "Fische-Hummer-Krabben" (Wv-Nr. 2194, ca. 260 x 260 cm) aus dem Jahre 1964 findet an der Rückseite des Westersteder Rathauses einen neuen Platz. Die Fassade des Rathauses wird aus diesem Anlass durch den Architekten Ulrich Recker umgestaltet. Siehe hierzu: NWZ, 15. Januar 1988 und NWZ, 17. September 2007.

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Rückseite des Westersteder Rathauses mit Glasmosaik "Fische-Hummer-Krabben". (Fotos: M. Hylla)

August 2007 - Henri Matisse und Georg Schmidt-Westerstede bei Berggruen

Die Kreisvolkshochschule Ammerland zieht in das Gebäude Am Röttgen 60 in Westerstede. An diesem Gebäude, das 1953 für die Landwirtschaftsschule errichtet wurde, befinden sich 2 Sgraffiti von Georg Schmidt-Westerstede. Zeitungsausschnitt vom 14.11.1953.

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Sgraffito Sportgruppe Wv-Nr. 2029
Sgraffito Spielgruppe Wv-Nr. 2030 (Fotos: M. Hylla)

Diese Werke sind eine Hommage an Henri Matisse. Sieht man neben einem Vorentwurf Schmidt-Westerstedes einen Scherenschnitt aus Matisses Spätwerk, wird dies deutlich.

Entwurf Sgraffito
Vorentwurf Wv-Nr. 405, Kat.Nr. E3

Scherenschnitt Matisse
Darstellung aus dem Faltblatt zur Matisse-Ausstellung in der Sammlung Berggruen, Nationalgalerie Berlin 2003

Die zweifarbige, auf Konturen reduzierte Darstellung der Figuren beider Werke ist vergleichbar. Schmidt-Westerstede hat für seine Sgraffiti auch einen ähnlichen Standort gewählt, wie Matisses Scherenschnitt ihn während der Ausstellung 1953 über einer Tür in Berggruens Galerie in der Rue de l`Université einnahm.
Georg Schmidt Westerstede war 1953 zweimal in Paris und dürfte zu den Besuchern der Ausstellung "Matisse - Papiers Découpés" in der Galerie Berggruen gezählt haben. Dass die beiden Sgraffiti am Gebäude in Westerstede nicht auch in blau-weiß ausgeführt wurden, mag am Zeitgeschmack der damaligen Auftraggeber gelegen haben.

September 2007 - 100 Jahre Kaiser-Wilhelm-Brücke

Wilhelmshaven feiert den 100. Geburtstag der Kaiser-Wilhelm-Brücke, Deutschlands größter Drehbrücke. Aus diesem Anlass ist nicht nur eine Sonderbriefmarke der Deutschen Post erschienen sondern ein Bildband mit umfangreicher Dokumentation: Freuke Adrian, "Die Kaiser-Wilhelm-Brücke in Wilhelmshaven - Ein Jahrhundertbauwerk", Brune-Mettcker Druck- und Verlagsgesellschaft, Wilhelmshaven 2007, ISBN 978-3-930510-33-7. In diesem Buch ist auf Seite 226 Georg Schmidt-Westerstedes Federzeichnung "Wilhelmshaven - Kaiser-Wilhelm-Brücke" von 1978 abgebildet, ergänzt um einen Kommentar. Auf Seite 262 Vita des Künstlers mit Photo.

Kaiser-Wilhelm-Brücke
Federzeichnung "Wilhelmshaven - Kaiser-Wilhelm-Brücke" Wv.Nr. 1039, Kat.Nr. Z564

Oktober 2005 - Sgraffito in der Schule Ganspe wird restauriert

In der Grundschule Ganspe (Gemeinde Berne, Landkreis Wesermarsch) befindet sich ein Sgraffito, das 1956 beim Bau der Schule im damaligen Eingangsbereich angebracht wurde. Später wurde dieses Kunstwerk bei Umbauarbeiten weiß überstrichen.
Der 77-jährige Landwirt und Ratsherr Hans Röver und sein Frau Margret ließen das Sgraffito auf eigene Kosten vom Künstler Carsten Mohr aus Lemwerder restaurieren.
NWZ (Westermarsch-Zeitung) vom 20.10.2005
NWZ (Westermarsch-Zeitung) vom 04.11.2005
Weser-Kurier vom 04.11.2005
Zum damaligen Zeitpunkt war nicht bekannt, wer dieses Werk geschaffen hat. Erst im März 2006 fand der in Bardenfleth aufgewachsene und in Oldenburg wohnende Richter Harald Fuge nach langer Recherche heraus, dass es sich um ein Werk Georg Schmidt-Westerstedes handelt. Weser-Kurier vom 07.03.2006
Das 3-farbige Sgraffito "Weser" wird im Werkverzeichnis Georg Schmidt-Westerstede unter Nr. 2081 geführt, dort aber mit der Ortsangabe Grundschule Warfleth.

Entwurf "Weser"
Weser, Wv.Nr. 469, Kat.Nr. E27 - Vorentwurf zu Sgraffito Wv-Nr. 2081 (Foto: M. Hylla)

Wir sind tief beeindruckt über so viel Eigeninitiative und bedanken uns bei dem Ehepaar Röver, Herrn Mohr, Herrn Fuge und der Schulleiterin, Frau Erika Schmidt.

September 2004 - Oldenburger Prominente im Hotel des Herbertgangs

Im Oldenburger Hotel Altera (Herbartgang) wurde jedes Zimmer einer regionalen Persönlichkeit gewidmet. Dazu entwarfen Oldenburger Kunststudenten unter dem Motto "Oldenburger Prominente" Arbeiten, die in den entsprechnden Zimmern gezeigt werden. Eine Studentin befasste sich dabei mit dem Künstler Georg Schmidt-Westerstede.

Oldenburger Prominente
Der "Oldenburger Prominente" Schmidt-Westerstede (Foto: C. Josef)

Februar 2004

Im Oldenburger Hotel Altera (Herbartgang) wird ein Glasmosaik des Künstlers Georg Schmidt-Westerstede installiert. Dieses bereits 1972 entstandene Werk schlummerte 30 Jahre lang in Kisten verpackt auf einem Ammerländer Dachboden. Nun ist es erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich. Die NWZ berichtete. Die Installation erfolgte durch den Malermeister Erhard Krettek, einen Schwager des Künstlers, der bei der Montage vieler Glasmosaiken mitwirkte.



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Malermeister Erhard Krettek bereitet das Mosaik auf die Montage am Hotel Altera vor (Fotos: M. Hylla)